Bildende Kunst

Am alten israelitischen Friedhof. Emanuel Winternitz, Böcklinstraße 49 (ca. 1915 – ca. 1926), Teil III

Am alten israelitischen Friedhof. Emanuel Winternitz, Böcklinstraße 49 (ca. 1915 – ca. 1926), Teil III

Im alten israelitischen Teil des Wiener Zentralfriedhofes: Die von Kolo Moser vermutlich im Auftrag der Malerin Broncia Koller-Pinell entworfene Gruft der Familie Pineles (links) und das bescheidene Grab von Paul Winternitz (rechts). Foto: Eva Maria Mandl, März 2017. Wien, 3. Juli 1921. Zwei Tage zuvor war der berühmte Urologe Otto Zuckerkandl verstorben; sein Begräbnis sollte, […]

Zwischen Schüttelstraße, Haarmarkt und Stephansplatz, Teil I: 1833

Zwischen Schüttelstraße, Haarmarkt und Stephansplatz, Teil I: 1833

1833: Der Stock-im-Eisen-Platz, wie ihn Joseph Mallord William Turner sah. Sammlung: Tate (Digitalisat). William Turner (1775–1851) richtet seinen Blick auf das eindrucksvolle Barockhaus neben dem gotischen Dom. Schnell bannt er die steinernen Silhouetten auf Papier, verewigt die beiden Wiener Gebäude in seinem Skizzenbuch, sie werden ihn auf der Weiterreise nach Venedig begleiten. Wir schreiben das […]

Vorschau auf: Zwischen Schüttelstraße, Haarmarkt und Stephansplatz

Vorschau auf: Zwischen Schüttelstraße, Haarmarkt und Stephansplatz

Schon bald wird hier ein neuer Text erscheinen. Als Vorschau dazu nun eine am 9. Dezember 1833 in der Wiener Zeitung publizierte Annonce, die auch eine Reise in die Musikgeschichte ermöglicht: Als sich Emma, Enkelin des Wiener Unternehmers Isak Löw Hofmann von Hofmannsthal (der Urgroßvater des Schriftstellers) und Tochter1 von Hofmanns langjährigem Kompagnon Lazar Goldstein, mit […]

Bauarbeiterinnen auf der Weißgerberlände, ca. 1905/06

Bauarbeiterinnen auf der Weißgerberlände, ca. 1905/06

Oben zu sehen: Tina Blaus an eine Sozialreportage gemahnendes Bild An der Weißgerberlände (high-res). Rechts im Hintergrund erblickt man die Schüttelstraße mit der Mühle und dem Neuen Wiener Tattersall (Reitstall und Pferdehandel); in letzterem logierten ab ca. 1909 auch der Philosoph Rudolf Eisler und seine Familie.

Exkurs: Schloss Vöslau und Makarts Gemälde Die Falknerin, 1927

Exkurs: Schloss Vöslau und Makarts Gemälde Die Falknerin, 1927

Moritz von Gutmanns Salon: Schloss Vöslau, 1927. Es sollte nicht unerwähnt bleiben: Hans Makarts üppig-historistisches Gemälde Die Falknerin (ca. 1880), auf welches vor einiger Zeit in einem Blogpost zu Hanna Liechtenstein-Klinkosch (Böcklinstraße 39) verwiesen wurde, befand sich einst im Besitz des feinsinnigen Moritz von Gutmann, einem Mitglied der hier ebenfalls schon mehrfach genannten jüdischen Industriellenfamilie […]

Emil Jakob Schindler (1842-1892): In den Praterauen

Emil Jakob Schindler (1842-1892): In den Praterauen

Foto: Sotheby’s.

Der Prater, die Pferde und die Familie von Springer, Teil 2: Gustav von Springer, die Baltazzis und der Jockey-Club

Der Prater, die Pferde und die Familie von Springer, Teil 2: Gustav von Springer, die Baltazzis und der Jockey-Club

Gewann 1884 den Preis des Jockey-Clubs (Österreichisches Derby): Gustav von Springers Pferd Vinea. Im September 2011 veräußerte Nathaniel de Rothschild via Christie’s das Interieur des Palais Abbatial de Royaumont. Doch bei dieser Auktion wechselten nicht einfach nur Gemälde, Grafiken und wertvolles Mobiliar den Besitzer. Rothschild, der Sohn von Élie de Rothschild und Liliane Fould-Springer, trennte […]

Der Circus Gymnasticus (Circus de Bach) auf der Zirkuswiese (ca. 1820)

Der Circus Gymnasticus (Circus de Bach) auf der Zirkuswiese (ca. 1820)

Architekt: Joseph Kornhäusel. Sammlung: Metropolitan Museum of Art, New York; Glasmalerei: Anton Kothgasser (1769-1851) zugeschrieben.

Franz Wacik: Marineschauspiel im Schützengraben, Prater (1916)

Franz Wacik: Marineschauspiel im Schützengraben, Prater (1916)

Foto: BNF. Wie andere renommierte österreichische Grafiker, darunter etwa der einzigartige, unvergleichliche Julius Klinger (Bildmaterial), fertigte, siehe obige Arbeit, auch Franz Wacik während des 1. Weltkrieges Propagandamaterial im Auftrag des k.u.k. Kriegspressequartiers an. Eine Auswahl seiner Illustrationen für das Wiener humoristische Magazin Die Muskete präsentiert übrigens der US-amerikanische Blog 50 Watts; ebendort, im Rahmen eines […]

»Dir, lieber Stern und Mathilden«. Ottilie Hirschl-Porges-Natter, Schüttelstraße 3

»Dir, lieber Stern und Mathilden«. Ottilie Hirschl-Porges-Natter, Schüttelstraße 3

Ottilie Hirschl-Porges-Natter, 1850-1926. Vor kurzem erwarb ich in einem meiner Lieblingsantiquariate jene Monografie über den Bildhauer Heinrich Natter (1844-1892), die seine Witwe Ottilie im Jahr 1914 veröffentlicht hatte. Ottilie, die Tochter des hier schon erwähnten Industriellen Moritz (Moriz) Hirschl, hatte das von mir erstandene Exemplar offenbar ihrer Schwägerin Mathilde Stern sowie deren Mann Samuel, einem […]

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