10 Kommentare zu “Exkurs: Chic Parisien, die Familie Bachwitz und Albert Einstein. Löwengasse 47 (1938)”

  1. Bin auf Chic Parisienne und den Namen der Familie Bachwitz nach Lektüre des Buches von Georg Gaugusch (Amaltheaverlag) gestoßen. Das Haus interessiert und fasziniert mich schon seit 1984 als ich einmal eine Werbefilm Firma dort aufsuchte. Es wäre zweifellos im Interesse von Wien und dem 3. Bezirk wenn im Palais Beaux Art auf die glanzvolle internationale Vergangenheit und Bedeutung in Form von Information hingewiesen werden würde. Es ist ja jammerschade, daß der Nachkriegsgenerationen über die Zeit vor 1938 bis zurück 1848 (Revolution) über die wirtschaftliche Bedeutung Österreichs und der maßgeblichen Unternehmerpersönlichkeiten das Wissen vorenthalten wurde und wird!

    KR A. Bucek

  2. bin am Recherchieren für unseren neuen Krimi und hocherfreut über Ihren Blog!
    lg Lizl Stein siehe „Der Posamentenhändler“

  3. My name is Nigel Backwith. I was born Nigel Bachwitz. Grete Bachwitz was a distant relative. My grandmother spent time with Grete and Albert and told us a little about Chic Parisienne, when were were children.

    There are quite a few of the Bachwitz family spread around the world. Some practicing Jews but many no longer of the faith and a few survivors of WW II, who hid out in Holland, escaped to USA via Ellis Island etc.

    Nigel

  4. Meine Mutter (1906-1995) war als blutjunges Mädchen bei Bachwitz als Koloristin, Schablonenschneiderin, Farbabstellerin (so hieß das offenbar in der Hierarchie) tätig, offenbar bis Kriegsbeginn, und hat mir viel über die Firma erzählt. Ich habe auch einige Fotos aus der Firma von damals. Leider war ich, wie mir meine Mutter darüber erzählte, noch ein Kind und bringe in der Erinnerung wohl einiges durcheinander. Meine Mutter hatte mir damals auch das Haus gezeigt, und ich habe selbst in den letzten Jahren öfter daran gedacht, nachzuforschen, was aus der Familie Bachwitz geworden ist (bin Fremdenführerin), da ich bis vor wenigen Jahren auch unter Google keinen Hinweis darauf gefunden habe. Meine Mutter sprach immer mit großer Begeisterung und Dankbarkeit von ihrer Zeit bei Bachwitz und auch darüber, wie es „nachher“ mit der Firma bergab gegangen sei. Chic Parisienne war laut den Erzählungen meiner Mutter „der bedeutendste Modeverlag von Wien“, und umso mehr war ich verwundert, nirgends darüber etwas zu lesen. Ich dachte schon, meine Mutter hätte in der Verklärung ihrer Jugend etwas übertrieben. Das Schicksal der Familie Bachwitz, die, wie ich von meiner Mutter hörte, auch ein wichtiger Arbeitgeber für Frauen in der Zwischenkriegszeit war, berührt mich tief.
    Margarete Stickler

  5. Hallo Margarete, war ich sehr daran interessiert, Ihre Blog-Post zu lesen. Vielen Dank für das Schreiben. Arnold und Rosine Bachwitz waren meine zweite große Onkel und Tante. Mein Großvater war Leopold Bauchwitz. Er war Arnold Bruder. Mein Vater war benannt nach Arnold.

  6. I am so delighted to have found out more information about Atelier Bachwitz, but so deeply saddened to read of the Bachwitz family’s fate during the Holocaust.
    I first became aware of Atelier Bachwitz in a book of 1920s fashion illustrations – Atelier Bachwitz has become my favorite fashion house of that era. What a distinguished family.
    Thank you very much.
    Julie

  7. […] die damals viele österreichische Lifestyle-Zeitschriften füllten, auch die Moderne Welt (Verlag Chic Parisien Bachwitz), die in unmittelbarer Nähe, auf der anderen Seite des Donaukanals, im Palais des Beaux Arts […]